Ihr Personal = Ihr Kapital

In Zeiten der Globalisierung wird die Verfügbarkeit gut ausgebildeter, engagierter und motivierter Mitarbeiter zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Nur wer gute Mitarbeiter für sich gewinnt und im Betrieb hält, wird sich auf Dauer im Wettbewerb behaupten.

Persönliche Anerkennung und individuelle Wertschätzung sind oft entscheidendere Kriterien als das Gehalt, wenn es darum geht, individuelle Zufriedenheit und überdurchschnittliches Engagement der Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz zu erreichen. Zu den "Fürsorgepflichten" des Arbeitgebers gehören aber auch die Schaffung gesundheitsschonender Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz und die betriebliche Altersvorsorge.

historische Entwicklung

Das ist nichts Neues: Schon vor 750 Jahren entwickelten sich im Harz Bergbau-Bruderschaften aus sozialer Fürsorge für invalide und verarmte Bergleute und deren Hinterbliebene. Später kamen Schiffergilden, Fahrer-Compagnien und Bruderschaften hinzu, bestellten das Begräbnis ihrer Mitglieder und sogten sich um die Hinterbliebenen.

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts warb die aufkeimende Schwerindustrie in Deutschland damit, ihre Arbeiter und deren Angehörige im Alter, bei Invalidität und im Todesfall zu unterstützen. Deren Versorgungswerke sind älter als Bismarcks gesetzliche Rentenversicherung.

Inzwischen wurde im Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung (BetrAVG von 1974) der Schutz von Betriebsrenten im Insolvenzfall, bei Verlust oder beim Wechsel des Arbeitsplatzes staatlich garantiert. In Betrieben kleinerer und mittlerer Größe stellt das allerdings bis heute eher die Ausnahme dar. Dabei gibt es mehr als genug gute Gründe zur Einrichtung einer bAV:

Seit der Rentenreform von 2001 wird die bAV staatlich gefördert. Unter anderem hat jeder Beschäftigte seit Januar 2002 grundsätzlich das Recht auf eine Betriebsrente in Form einer Entgeltumwandlung. Dabei fließt ein Teil des Gehaltes des Beschäftigten in die bAV.

Unabhängig davon sparen diejenigen Arbeitgeber Steuern und Sozialabgaben, die ihren Arbeitnehmern zusätzliche Gehaltsbestandteile als Altersversorgung zusagen. Zugleich gewinnen sie Mitarbeiterbindung und -motivation.

Varianten der bAV

Oft wird vereinbart, dass Arbeitgeber nur dann in eine bAV einzahlen, wenn auch die Arbeitnehmer selbst sich an den Kosten beteiligen und damit die Bindung an "ihr" Unternehmen manifestieren. Das ist aber kein "Muss"!

Als versicherungsförmige Durchführungswege stehen den Vertragsparteien zur Verfügung:

Arbeitnehmer und Arbeitgeber sparen hier Steuern und Sozialabgaben. Gleichzeitig profitieren die Beschäftigten von günstigen und rentablen Gruppentarifen (wie z.B. der "Klinikrente").

Häufig weniger vorteilhaft aus Sicht der Arbeitgeber ist die sogenannte Direktzusage als Sonderform der bAV. Hier wird keine Versicherung eingeschaltet. Stattdessen fließt ein Teilwert der Pensionszusagen in die Bilanzierung ein und wirkt sich dort gewinnmindernd aus. Aufgrund des damit verbundenen hohen Zinssatzes ist dieses Verfahren aus Unternehmersicht aber langfristig nicht immer rentabel.

Schließlich besteht die Möglichkeit, eine Unterstützungskasse für die bAV in Anspruch zu nehmen. Auch hier mindert die Einzahlung des Unternehmers seinen steuerlichen Gewinn. Die künftigen Leistungen einer solchen Unterstützungskasse können kongruent (über eine Versicherung oder ein Versichererkonsortium wie die "Klinikrente") oder inkongruent (über andere gesicherte Wege) rückgedeckt werden.

Welcher dieser Durchführungswege für Sie und Ihr Unternehmen am besten passt, klären wir als Versicherungsmakler gerne im gemeinsamen Gespräch mit Ihnen. Wir entwickeln gemeinsam mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern eine auf Sie und Ihren Betrieb zugeschnittene Lösungen, damit Sie sich in Zukunft keine Gedanken mehr um Ihre eigene und die Altersvorsorge Ihrer Mitarbeiter zu machen brauchen.

Je früher sich Arbeitgeber und Arbeitnehmervertreter für die bAV entschließen, desto gelassener und zuversichtlicher können alle Beteiligten den Blick in die Zukunft richten und sich auf das Wesentliche konzentrieren: Auf Ihren beruflichen Erfolg!