Fallstudien

Hier erhalten Sie einen kleinen Eindruck unserer Arbeit. In den letzten Jahren waren wir an verschiedenen Kliniken, in Arztpraxen, Labors und MVZs tätig. Vielleicht gehören auch Sie bald zu unseren zufriedenen Kunden?


Beispiel Nr. 1 - Ein MVZ im Kreiskrankenhaus in E.

Die Geschäftsleitung des kleinen Kreiskrankenhauses in E. plant die strategische Neuausrichtung der Klinik und ein optimiertes Nutzungskonzept der neu erstellten Räume als MVZ.

In dem Zusammenhang ist auch die Betriebshaftpflichtversicherung zu erweitern. Deren Prämie hatte sich bereits in den letzten 15 Jahren von ehemals 80.000 DM auf inzwischen 125.000 € verdreifacht. Nun werden dem Krankenhaus weitere Erhöhungen für die nächsten 3 Jahre über jeweils mehr als 10 % angekündigt, und für die Mitversicherung des neuen MVZ verlangt der Risikoträger zusätzlich weitere 60.000 € p.a. Der am Markt führende Versicherungsmakler hält diese Prämienentwicklung für marktüblich und empfiehlt, sie zu akzeptieren.

Wir schalten uns ein. In zähen Verhandlungen erzielen wir folgendes Zwischenergebnis:

  1. Die Prämie der Betriebshaftpflicht wird auf dem aktuellen Stand für 5 Jahre festgeschrieben, um hier Planungssicherheit zu gewährleisten. Die angekündigte Erhöhung um über 30 % entfällt.
  2. Das MVZ wird anderweitig zur Jahresprämie von knapp 25.000 € versichert - festgeschrieben zunächst für 3 Jahre.

Damit werden mehr als 100.000 € eingespart.


Beispiel Nr. 2 - Prämienerhöhung um ein Drittel im Zentralklinikum W.

Das Zentralklinikum in W. zahlt im Jahre 2011 rund 1,9 Mio. € für seine Betriebshaftpflichtversicherung. Gegen Ende des Jahres meldet sich die Versicherungsgesellschaft und fordert eine Mehrprämie von 680.000 € p.a. zusätzlich; also rund 36 % mehr als bisher. Entgegenkommender Weise bietet man an, diese Steigerung in zwei Schritten durchzuführen und in den Jahren 2012 und 2013 jeweils "nur" 340.000 € mehr zu fordern.

Zur Begründung für die Prämiensteigerung werden hohe Haftpflichtschäden aus der Vergangenheit herangezogen, die bis dato nicht abgeschlossen werden konnten und somit noch immer zu Zahlungen und laufenden Erhöhungen der ursprünglich gesetzten Reserve führten. Teuerster Schaden: "natürlich" aus der Geburtshilfe - reserviert mit ursprünglich 1,5 Mio. €; inzwischen 3,5 Mio. €, von denen bereits über 2 Mio. € ausbezahlt worden seien.

Wir prüfen die umfangreiche Schadenstatistik der letzten 5 Jahre auf behauptete ärztliche und organisatorische Fehler im Klinikum, aber auch in Bezug auf die zum Teil recht unglücklichen Verfahrens- und Verhandlungswege der Versicherungsgesellschaft.

Zwischenergebnis: Die erste geforderte Prämiensteigerung wird auf 350.000 € reduziert; die zweite Steigerung wird zunächst um ein Jahr verschoben, später um weitere drei Jahre ausgesetzt.

De facto wird also die ursprüngliche Prämie "nur" um rund 18 % erhöht und für 3 Jahre festgeschrieben.

Das entspricht einer Prämienersparnis von insgesamt mehr als 1,5 Mio. € über den Zeitraum von fünf Jahren.


Beispiel Nr. 3 - Teure Fusion der Kreiskrankenhäuser A. und B.

Aus Anlass der organisatorischen Zusammenlegung der bisher selbstständigen Kreiskrankenhäuser in A. und B. werden die dortigen Fachabteilungen neu strukturiert. Künftig sollen nicht mehr alle Disziplinen an beiden Standorten vorgehalten werden. Diejenigen operativen Fächer, die in dem einen oder anderen Hause zuletzt betriebswirtschaftlich unbefriedigende Ergebnisse erzielten, werden im jeweils anderen Hause konzentriert.

Aufgrund der bisherigen, unbefriedigenden Haftpflichtschadenquote fordert die Versicherungsgesellschaft eine Neukalkulation anlässlich der Umstrukturierung der beiden Kliniken: Man will die Haftpflichtprämie von derzeit 330.000 € auf nunmehr 425.000 € p.a. erhöhen.

Uns gelingt es, die Versicherung davon zu überzeugen, dass die besonders haftpflichtschadenträchtigen Abteilungen geschlossen und deren leitende Ärzte nicht ins jeweils andere Haus übernommen werden. Die geforderte Prämiensteigerung wird bis auf weiteres ausgesetzt; rund 95.000 € p.a. eingespart.


Beispiel Nr. 4 - Fehlender Versicherungsschutz in der Belegarztklinik B. in T.

Die Klinikgruppe S. beklagt die suboptimale Auslastung eines ihrer Belegkrankenhäuser in T. Einige ambulant tätige Ärzte gründen gemeinsam eine "Belegarztklinik B. ohne Betten". Letztere bietet - als wirtschaftlich und rechtlich selbstständige Klinik - der Klinikgruppe S. an, deren Krankenhaus in T. auszulasten und künftig sämtliche operativen Eingriffe in jenem Hause in T. durchzuführen. Das Konzept erscheint allen Beteiligten ausgewogen und finanziell lukrativ.

Leider wird versäumt, die Haftpflichtversicherung der Belegärzte (die bisher keine eigenen Betten vorhielten) auf deren stationäre operative Tätigkeit im Auftrag der Belegarztklinik B. am Belegkrankenhaus in T. zu erweitern. Nachdem der - in Deutschland renommierte - Haftpflichtversicherer der Belegärzte davon erfährt, kündigt er sämtliche, ausschließlich auf ambulante Tätigkeiten abgestellte Versicherungsverträge. Alle Ärzte stehen ohne den dringend benötigten Versicherungsschutz da.

Die Klinikgruppe S. prüft nun (in Zusammenarbeit mit einem der führenden deutschen Versicherungsmakler) den Einschluss des operativen Risikos aller Ärzte der Belegklinik B. in die eigene Haftpflichtversicherung der S. Die Konditionen, die man den Ärzten schließlich präsentiert, führen allerdings den Kooperationsvertrag zwischen B. und S. wirtschaftlich und organisatorisch ad absurdum.

Es gelingt uns, einen Haftpflichtversicherer zu finden, der sich bereit erklärt, die ambulante und stationäre Tätigkeit aller Belegärzte sofort zu versichern - zu knapp einem Drittel der Prämie, die ihnen über den "führenden Versicherungsmakler für Krankenhäuser" durch die Klinikgruppe S. in Rechnung gestellt worden wäre.


Beispiel Nr. 5 - konsequente Betreuung der Haftpflichtversicherung im Klinikum D.

Das Klinikum D. mit knapp 1200 Betten der Maximalversorgung wird seit 5 Jahren konsequent betreut. In jedem Quartal findet mit einem Mitglied der internen Revision, dem Justitiar und einem Schadenregulierer des Haftpflichtversicherers ein Gespräch über die laufenden Personenschäden statt.

Die Gespräche werden detailliert vor- und nachbereitet, protokolliert - und als individuelle Dienstleistung einzeln abgerechnet. Für diesen Aufwand zahlt die Klinik einen vereinbarten Stundensatz, der ebenfalls protokolliert und quartalsweise abgerechnet wird.

Im Ergebnis lohnt sich dieser Aufwand aus 3 Gründen:

  1. Die aktuelle Haftpflichtprämie beträgt nicht mehr als etwa 60 % vergleichbarer Kliniken in Deutschland,
  2. und sie stieg in den letzten zehn Jahren lediglich um durchschnittlich etwa  5% p.a. an.
  3. Vertraglich fixiert wurde, dass Prämiensteigerungen mindestens ein Kalenderjahr im Voraus auszuhandeln sind. Daran hält sich der Versicherer konsequent - und ermöglicht allen Beteiligten weitestgehende Planungssicherheit.

So leben wir sinnvolle Kundenbetreuung und ein nachhaltiges Miteinander - jetzt und in Zukunft.