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Deutsche Unternehmen vertrauen ihrer IT-Sicherheit

15. Dezember 2016 - Klinikbetrieb, Praxisführung

Erstaunlich: Die Mehrheit der deutschen Unternehmen sieht sich gut gerüstet gegen Hacker-Angriffe aus dem Internet. Dennoch sind, nach der gleichen Umfrage, ein Drittel der Angriffe erfolgreich, viele werden gar erst nach Monaten und von externen Quellen entdeckt. Fühlen sich also deutsche Firmen sicherer als sie tatsächlich sind? Experten empfehlen den Unternehmen jedenfalls, neue Wege für ihr IT-Sicherheitskonzept zu beschreiten.

Mehr dazu hier.


IT-Sicherheitsbericht sieht besondere Bedrohung für Krankenhäuser durch Cyberattacken

15. November 2016 - Klinikbetrieb, Praxisführung

In seinem aktuellen Bericht „Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2016“ warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor der Gefahr von Cyber-Attacken.

Krankenhäuser sind demnach besonders bedroht. Sie werden zu den „kritischen Dienstleistungen“ gerechnet, da „Störungen leicht zu Beeinträchtigungen oder Ausfall der Versorgungsdienstleistungen führen können“. In der Vergangenheit gab es bereits Fälle, bei denen Krankenhäuser nach einem Cyber-Angriff ihr IT-Netzwerk herunterfahren und offline weiter arbeiten mussten. Bei einem ist sogar bekannt, dass eine Lösegeldforderung von den Hackern gestellt, um den Zugriff auf die Patientendaten zurückzuerlangen. Durch die Früherkennung des Angriffes und die Zusammenarbeit mit dem BSI konnten die Daten in diesem Fall aber wiederhergestellt werden. Gleichwohl beliefen sich die Kosten für die Analyse des Angriffes und die Widerherstellung des IT-Betriebes auf ca. 1 Million Euro.

In einer Stichprobenerhebung stellt das BSI fest, dass sich viele Krankenhäuser dieser Gefahr durchaus bewusst sind und bereits Gegenmaßnahmen ergriffen haben. Auch wenn der Ressourcenaufwand beträchtlich ist, wird allen Unternehmen in der Gesundheitsversorgung dazu geraten, in aktuelle Abwehrmaßnahmen zu investieren.

Zum Bericht „Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2016“

Artikel im Ärzteblatt


Datensicherheit

08. November 2016 - Praxisführung, Klinikbetrieb

Wie wichtig der Schutz von Firmendaten ist, zeigen zwei brandaktuelle Beispiele von Banken aus Deutschland und Großbritannien, die offenbar „gehackt“ wurden. Die Kripo ermittelt noch, aber man darf annehmen, dass in beiden Fällen die Datensicherheit optimiert werden könnte. Das betrifft nicht nur Banken, sondern jeden, der online Zahlungsvorgänge auslöst - oder verarbeitet.

Hier ein Link zu den genannten Fällen


Ärztliche Abrechnungen werden vom liquidierenden Arzt unterschrieben

15. August 2016 - Klinikbetrieb, Praxisführung

Das Landessozialgericht NRW hat entschieden: Die ärztliche Sammelabrechnung eines Medizinischen Versorgungszentrums muss der ärztliche Leiter der MVZ unterschreiben. Damit widersprach das Gericht einem vorherigen Urteil und erklärte das MVZ und damit seinen ärztlichen Leiter selbst anstelle der dort angestellten Ärzte für die Abrechnungen verantwortlich.

Zum Urteil.
Weitere Infos im Deutschen Ärzteblatt.


Berufsständige Altersversorgung für Ärzte und andere Freiberufler

03. Dezember 2015 - Finanzplanung, Praxisführung

Wenn Angehörige eines freien Berufsstandes in einem Angestelltenverhältnis tätig sind, haben sie die Qual der Wahl zwischen zwei Alterssicherungssystemen.

Angestellten Kammerangehörigen stehen sowohl die gesetzliche Alterssicherung über die Deutsche Rente (die frühere BfA) als auch die der Versorgungswerke zu. Ihnen steht aber die Möglichkeit offen, sich als Angehörige eines freien Berufs von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht befreien zu lassen.

Dabei ist zu beachten, dass die Versorgungswerke eine andere Finanzierungssystematik verwenden, als es bei privaten Lebensversicherungen üblich ist. Der wichtigste Unterschied besteht darin, dass keine Äquivalenz zwischen Beitrag und Leistung für den individuellen Versicherten besteht. Stattdessen wird die Gesamtheit der Beiträge der Gesamtheit der Leistungen gegenübergestellt.

Angestellte unterliegen der kompletten staatlichen Versicherungspflicht. Nur bei der Rentenversicherung greift die erwähnte Befreiungsregelung. Selbständige unterliegen dagegen keiner zusätzlichen Versicherungspflicht durch die gesetzliche Rente: Alle Absicherungen, die das Versorgungswerk nicht leistet, müssen sie zusätzlich durch private Versicherungsverträge abschließen.

Wer bei den unterschiedlichen Vorsorgearten nicht aufpasst, verschenkt allerdings bares Geld: Dazu erschien im Ärzteblatt schon vor Jahren ein hervorragend recherchierter Artikel, der die Folgen einer Fehlsteuerung der Versorgungsbeiträge deutlich machte. Seither hat sich wenig geändert. Noch immer informieren sich viele Ärzte nicht rechtzeitig.

Artikel von Jürgen Möhring vom Dezember 2010
Siehe hierzu auch: AssCompact, Dezember 2015, S. 44f.


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