Nachhaltige Geldanlage in Wasseraufbereitung

02. November 2016 - Finanzplanung

Die Sicherstellung der Wasserversorgung ist für viele Länder ein drängendes Problem, das auch bei uns in den Medien präsent geworden ist. Dabei ist noch nicht ins Bewusstsein gedrungen, dass der Wassermarkt auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist.

Nicht nur die Wassergewinnung und -bereitstellung in den Entwicklungsländern ist für Investitionen lukrativ. Auch in den Industriestaaten gibt es erhebliche Mängel in der Wasser-Infrastruktur. So geht beim Transport bis zu einem Fünftel des Wassers in den Leitungen durch Lecks verloren, formuliert ein Branchen-Insider.

Branchenkenner sehen eine stabilere Entwicklung des Wassermarktes als in der Gesamtwirtschaft. Bereits in den letzten Jahren kam es zu deutlich höheren Erträgen von bis sechs Prozent jährlich.

Gerade für Anleger, die auf ein nachhaltiges Investment Wert legen, ist ein „Wasserfonds“ ideal. Entsprechende Themen-Investmentfonds berücksichtigen auch Umweltaspekte und verantwortliche Unternehmensführung.

Allerdings ist von einem vorschnellen Investment abzuraten. Der Markt ist noch unübersichtlich und nicht alle Produkte werden in den nächsten Jahren auf dem Markt Bestand haben. So sind in den derzeit verfügbaren Investmentfonds vor allem Unternehmen aus den USA vertreten. Der europäische Markt wird dagegen noch weit weniger berücksichtigt.

Siehe dazu: Handelsblatt-Artikel vom 04.09.2016

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