Deutsche Unternehmen vertrauen ihrer IT-Sicherheit

15. Dezember 2016 - Klinikbetrieb, Praxisführung

Erstaunlich: Die Mehrheit der deutschen Unternehmen sieht sich gut gerüstet gegen Hacker-Angriffe aus dem Internet. Dennoch sind, nach der gleichen Umfrage, ein Drittel der Angriffe erfolgreich, viele werden gar erst nach Monaten und von externen Quellen entdeckt. Fühlen sich also deutsche Firmen sicherer als sie tatsächlich sind? Experten empfehlen den Unternehmen jedenfalls, neue Wege für ihr IT-Sicherheitskonzept zu beschreiten.

Mehr dazu hier.



Sind die Deutschen Angstsparer?

20. November 2016 - Finanzplanung

Die Deutschen sind konservative Geldanleger. So zumindest haben es verschiedene Studien analysiert. Für 51% der Deutschen sind Sparbücher noch immer das bevorzugte Anlageobjekt, auch wenn mit den Zinsen (0,5% bis 1,5%) nur kaum die Inflation ausgeglichen werden kann. Trotzdem scheine viele deutsche Anleger davor zurückzuschrecken, in andere Anlagearten zu investieren, die zwar risikoreicher sind aber eben auch potenziell gewinnbringender. Ein Grund mag das schlechte Image von Bankberatern sein. Da sich Viele selber nicht zutrauen, das für sie richtige und gewinnbringende Finanzprodukt auszuwählen, dem Rat von Fachleuten aber misstrauen, legen sie ihr Geld lieber gar nicht an.

Erstaunlicherweise wird nämlich inzwischen in Konsequenz oftmals gar nicht mehr angelegt. Nur noch zwei Drittel der Deutschen sparen überhaupt noch und warten vermutlich auf ein Ende der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank. Dieses ist aber in den nächsten Jahren kaum zu erwarten.

Viele Experten bemängeln, dass die fehlende Finanzbildung in Deutschland diese Entwicklungen verursacht hat und fordern, dass Finanzthemen einen deutlich größeren Platz in der Schulbildung bekommen müssen. Das vermehrte Fachwissen könnte so zu mehr Selbstbewusstsein und Anlagebereitschaft führen.

Siehe hierzu auch einen Beitrag auf xing.de


IT-Sicherheitsbericht sieht besondere Bedrohung für Krankenhäuser durch Cyberattacken

15. November 2016 - Klinikbetrieb, Praxisführung

In seinem aktuellen Bericht „Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2016“ warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor der Gefahr von Cyber-Attacken.

Krankenhäuser sind demnach besonders bedroht. Sie werden zu den „kritischen Dienstleistungen“ gerechnet, da „Störungen leicht zu Beeinträchtigungen oder Ausfall der Versorgungsdienstleistungen führen können“. In der Vergangenheit gab es bereits Fälle, bei denen Krankenhäuser nach einem Cyber-Angriff ihr IT-Netzwerk herunterfahren und offline weiter arbeiten mussten. Bei einem ist sogar bekannt, dass eine Lösegeldforderung von den Hackern gestellt, um den Zugriff auf die Patientendaten zurückzuerlangen. Durch die Früherkennung des Angriffes und die Zusammenarbeit mit dem BSI konnten die Daten in diesem Fall aber wiederhergestellt werden. Gleichwohl beliefen sich die Kosten für die Analyse des Angriffes und die Widerherstellung des IT-Betriebes auf ca. 1 Million Euro.

In einer Stichprobenerhebung stellt das BSI fest, dass sich viele Krankenhäuser dieser Gefahr durchaus bewusst sind und bereits Gegenmaßnahmen ergriffen haben. Auch wenn der Ressourcenaufwand beträchtlich ist, wird allen Unternehmen in der Gesundheitsversorgung dazu geraten, in aktuelle Abwehrmaßnahmen zu investieren.

Zum Bericht „Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2016“

Artikel im Ärzteblatt


Datensicherheit

08. November 2016 - Praxisführung, Klinikbetrieb

Wie wichtig der Schutz von Firmendaten ist, zeigen zwei brandaktuelle Beispiele von Banken aus Deutschland und Großbritannien, die offenbar „gehackt“ wurden. Die Kripo ermittelt noch, aber man darf annehmen, dass in beiden Fällen die Datensicherheit optimiert werden könnte. Das betrifft nicht nur Banken, sondern jeden, der online Zahlungsvorgänge auslöst - oder verarbeitet.

Hier ein Link zu den genannten Fällen


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